Ursachen und Ausmaß bewerten
Wir betrachten den Befall im baulichen Zusammenhang. Wo zusätzliche Erkenntnisse erforderlich sind, veranlassen wir laboranalytische Untersuchungen von Raumluft- oder Materialproben.
Feuchteursache, betroffene Materialien und Raumlufthygiene gemeinsam betrachten.

Schimmelpilze bauen organisches Material ab und spielen eine wichtige Rolle im natürlichen Kohlenstoffkreislauf. Sie sind Bestandteil unserer Umwelt. Gelangen sie in Innenräume, können sie sich auf organischen sowie organisch kontaminierten Materialien ansiedeln, sofern ausreichend Wasser vorhanden ist. Ihr Wachstum in geschlossenen Räumen stellt in erster Linie ein hygienisches Problem dar.
Tapeten, Gipskartonwände und Gegenstände aus Papier oder Leder werden bei Feuchteschäden in verhältnismäßig kurzer Zeit von Schimmelpilzen besiedelt. Bei Bauteildurchfeuchtungen mit länger andauernder Feuchteeinwirkung kann es zu Schimmelpilzwachstum auf Holzwerkstoffen, in Putzen und in Dämmstoffen kommen, zum Beispiel in Mineralwolle. Schwerer zu besiedeln sind nährstoffarme, alkalische Baustoffe wie Zementestrich oder Beton.
Schimmelpilze breiten sich durch luftgetragene Pilzsporen aus, die von Menschen über die Atemwege aufgenommen werden. Die meisten Sporen weisen sehr geringe aerodynamische Durchmesser auf, werden luftgebunden transportiert, können lange Zeit in der Luft schweben und über weite Strecken befördert werden.
Wir betrachten den Befall im baulichen Zusammenhang. Wo zusätzliche Erkenntnisse erforderlich sind, veranlassen wir laboranalytische Untersuchungen von Raumluft- oder Materialproben.
Je nach Schadenumfang gehören staubdichte Abschottungen, Unterdruckhaltung, Personenschleusen und HEPA-H14-Filtersysteme zum Vorgehen. Belastete Baustoffe werden unter den erforderlichen Schutzbedingungen entfernt.
Feinreinigung und erforderliche Erfolgskontrollen ergänzen die Maßnahmen. Bei der Planung und Beurteilung wird die spätere Nutzung der Räume berücksichtigt.
Jedes Gebäude und jedes Schadensbild ist anders. Die konkrete Untersuchung und das weitere Vorgehen stimmen wir mit Ihnen ab.
Gezielte Material- und Raumluftuntersuchungen werden eingesetzt, soweit sie für die konkrete Fragestellung erforderlich sind. Sie ergänzen die bauliche Ursachenanalyse.
Abhängig vom Schaden können Abschottung, Unterdruckhaltung, Personenschleusen und HEPA-H14-Filtertechnik erforderlich sein. Die Auswahl wird auf das konkrete Sanierungsvorhaben abgestimmt.
Ja. Bei Kindertagesstätten, Schulen und medizinischen Einrichtungen werden die besonderen Anforderungen der Nutzung bereits bei der Planung der Maßnahmen und der Erfolgskontrolle berücksichtigt.
Messtechnische Untersuchungen und Dokumentation direkt im Gebäude – als Grundlage für die fachliche Bewertung der Raumluft- und Schadenssituation.



Sie haben einen Schaden festgestellt oder planen eine Sanierung? Beschreiben Sie uns Ihre Situation. Wir stimmen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab.