Durch gezielte Leckageortung Kosten zu sparen.

Durch eine Leckage findet die Feuchtigkeit immer einen Weg über die Dachfläche (Dämmbereich) und dringt in das Gebäude ein. Die eindringende Feuchtigkeit erzeugt hier eine dauerhafte Schädigungen der Bausubstanz und kostspielige Sanierungen, können die Folge sein.
Die Lage der Fehlstellen auf dem Dach ist niemals mit der Tropfstelle identisch. Dennoch lassen sich schadhafte Stellen sehr genau lokalisieren, ohne die Bausubstanz anzugreifen - vorausgesetzt man nutzt die richtige Methode. Dementsprechend können je nach Gegebenheiten mehrere Techniken zum Einsatz kommen.

Eine wichtige Methode ist die Rauchgas - Leckageortung. Dabei wird Rauchgas unter die Abdichtung von Flachdächern Signalfarbe eingeblasen. Sobald an der Leckagestelle Rauch aufsteigt, kann das Leck genau geortet werden.

Wird das Dach manuell geflutet wird dem Wasser eine harmlose Pigmentdispersionsfarbe zugefügt. Der Weg des Wassers kann so bis zur Leckage verfolgt werden. Der Farbstoff ist unter ultraviolettem Licht besonders gut zu sehen.

Dichtprüfung vom Dachablauf mit einer Absperrblase. Diese wird in ca 50 cm Tiefe in den Dachablauf hineingelassen und aufgepumpt. Anschließend wird der Dachablauf bewässert.

Hier wurden zwei Leckagen im Bereich der Dachentwässerung festgestellt. An zwei Dachläufen wurde mit der Absperrblase mit Farbstoff geflutet. Nach Entfernen der Isolierung im Bereich der Entwässerungsrohre konnten zwei Leckagen festgestellt und protokolliert werden.

Seit zwei Jahren tropfte es aus zwei Leckagen von der Decke und es bildeten sich bei jedem Niederschlag Pfützen am Boden. Da hier sehr empfindliche Teile lagern, mussten bei jedem Niederschlag die betroffenen Stellen abgesperrt werden. Erst als eine Leckage - ortung durchgeführt wurde, Dachentwässerung konnte das Problem dauerhaft gelöst werden.